Die Gewinner

Die Jury hat sechs Modelle ausgewählt: Diese Vorschläge sind die Gewinner unseres Ideenwettbewerbs – wir gratulieren! Welches Modell 2018 auf dem Kreisverkehr umgesetzt wird, entscheidet der Gemeinderat.

Platz 1: Micha Rössler und Janis Schneeberger

Idee

Als Fundament unseres Modells, aus dem quasi alle anderen Objekte entstehen, haben wir das Logo der Stadthalle Balingen ausgewählt, da diese unserer Meinung nach das Zentrum der Kultur Balingens darstellt. Aus diesem Logo wachsen vier Wände heraus, die durch ihr zeitgemäßes Design  die Moderne unserer Kleinstadt repräsentieren, außerdem aber als eine Art Mauer angesehen werden können, was eine Anspielung auf die lange Geschichte unserer Stadt sein soll.

 

Des Weiteren haben wir uns entschieden, die Begriffe „Frieden“, „Toleranz“, „Gleichheit“ und „Freiheit“ in unserem Modell unterzubringen, da dies die Werte sind, nach denen wir leben und die, wie wir hoffen, auch möglichst viele Balinger für sich als wichtig ansehen. Die unterschiedlichen Sparachen sollen auch auf Balingens Weltoffenheit hinweisen; dabei fiel unsere Wahl auf Französisch, da es zwischen Balingen und Royan bereits eine lange Partnerschaft gibt, und auf Englisch und Spanisch aufgrund der weltweiten Ausbreitung dieser beiden Sprachen. In der Mitte des Modells haben wir zwei sich Umarmende positioniert, welche die Gemeinschaft der Bürger aus Balingen darstellen.

 

Material für das Original
Die vier Wände: aus Metall, dunkelgrau lackiert, so dass es zu dem neuen Platz vor der Stadtkirche passt. Die Schrift ist in einem helleren Grauton eingraviert, damit man sie gut lesen kann.

Die zwei Menschen: aus Metall mit der Farbe Sandstein, um das Modell herum mit kleinen Steinen (Kalk, Sand oder Granitstein) ausgelegt.

 

Technik
Beleuchtung in verschiedenen Farben, von unten nach oben anstrahlen. Zwischen den einzelnen Wänden Strahler, so dass jede Wand angestrahlt wird. Ebenso sollen die zwei Menschen angestrahlt werden – einmal von unten und um die zwei Menschen herum (so wie im Rampenlicht). Die Farben sollten immer bei der gesamten Beleuchtung am selben Zeitpunkt gleich sein, aber langsam durchwechseln.  

Platz 2: Pascal Ohrnberger

Idee
Das 3D-gedruckte Modell stellt ein Mühlenradmodell mit Stelen dar. Es nimmt Bezug auf die mittelalterlichen Mühlen, die es in Balingen gab. Das Modell kann sich eventuell um die eigene Achse drehen. Auf den Stelen-Oberseiten sollen Solarmodule montiert werden. In der Mitte des Modells wird eine Beleuchtung mit Solarbetrieb installiert. Schattenspiele sind möglich.

 

Material für das Original
Edelstahl, Stirnseite eventuell bunt beschichtet. Bei Verkehrsbeeinträchtigungen kann das Kunstobjekt kleiner bzw. durchsichtig gestaltet werden.

 

Technik
Zentral gelagerte Grundscheibe, Edelstahlproduktion gemeinsam mit FABRIKADO. Lichtinstallation autark/modern. Verbindung zwischen Mittelalter und Moderne in der Kunst.

Platz 3: Lisa Caren Jetter

Idee
Früher waren am Hinteren Kirchplatz zwei Schulen, in die viele Kinder gegangen sind. Mit meiner Skulptur möchte ich die Kinder durch wirklichkeitsgetreue Figuren in verschiedenen Farben, die verschiedene Sportarbeiten treiben, darstellen. Ich finde es schön, dass jedes Kind in Balingen die Möglichkeit hat, eine Sportart als Hobby betreiben zu können; viele dieser Sportarten sind in dieser Skulptur zu sehen.

 

Material für das Original
Der Mast ist aus einem Metallrohr und die Figuren aus buntem, mattem Glas bzw. Kunststoff. Die Kinder/Figuren werden mit LED-Beleuchtung ausgestattet.

 

Technik
Nachts werden die Figuren gedimmt beleuchtet. Nach Sonnenuntergang bzw. sobald es dunkel wird, beginnt für ca. 5 Minuten eine Lichterschau, bei der die Figuren passend zur Musik beleuchtet werden.

Platz 4: Adrian Jetter

Idee
Früher konnte man durch das Spitaltörle zur Schule gehen, in die 1811 erbaute Krottengrabenschule und die 1840 erbaute Spitaltorschule. In diesen Schulen haben die Schüler schreiben gelernt, mit vielen Stiften und dem Abc. Deswegen hat jeder der 26 Stifte einen Buchstaben. Die Stifte symbolisieren die Schule. Davor holt eine Familie ihre Kinder ab. Mit einer App oder einem Bedienpult in der Fußgängerzone können die Buchstaben und die Vornamen der Kinder beleuchtet werden.

 

Material für das Original
Stifte: aus lackiertem Holz oder Metallrohr
Familie: aus Kunststoff oder Edelstahlblech
Spitaltörle: aus Naturstein
LED-Beleuchtung mit Steuerung

 

Technik
Die Schulstifte werden von unten und innen beleuchtet. In jeden Stift werden viele Vornamen gelasert, die durch die Innenbeleuchtung sichtbar werden. Die Skulptur hat durch den Kreisverkehr von jeder Position aus eine andere Ansicht. Kinder können mit einer Runde das Alphabet ablesen. Jeden Abend gibt es eine kleine Lichtershow, bei der jeder Farbstift angesteuert werden kann.

Platz 5: Nico Fahr, Linda Koch, Daniel Metzler, Deniz Kohnert

eine Gemeinschaftsarbeit der 6. Klasse der Sprachheilschule Balingen

 

 

Idee
„Verwirrende Begegnung im Kreisverkehr“

 

Material für das Original
Kunststoff oder Metall

Platz 6: Jasmin Noll, Katharina Ragg

Idee
Stühle und Hocker, die an die früher dort gestandene Schule erinnern sollen. Sie sollen teilweise alt und verrostet aussehen, aber auch ein paar neue Hocker sollen durchblitzen, so dass der Unterschied zwischen der damaligen Schule und dem neuen Kreisverkehr gezeigt wird.

 

Material für das Original
Stühle: altes Metall, teilweise rostig; Hocker: pink angesprühtes Metall, nicht rostig – relativ neue und moderne Optik

Technik
Metall, geschweißt und lackiert

64 Ideen für den Kreisel

alle Modelle in unserer Galerie

Druckversion Druckversion | Sitemap
© Volkshochschule Balingen